Mehr Tornado-Schäden in den Wäldern
Am Pfingstmontag zog ein Tornado im Raum Großenhain eine Schneise der Verwüstung. Auch in den Wäldern sind die Schäden riesig – heute wurde Bilanz gezogen. Der Wirbelsturm hat mehr Bäume abgebrochen und entwurzelt als zunächst angenommen. Insgesamt wurden rund 108.000 Kubikmeter Sturmholz registriert - kurz nach dem Tornado war noch von 50.000 Kubikmetern die Rede. Laut dem Staatsbetrieb Sachsenforst werden die Aufräumarbeiten noch Monate dauern. Drei Mitarbeiter wurden für ein halbes Jahr eingestellt. Sie sind mit Großtechnik und Motorsägen im Einsatz. Im Seifersdorfer Tal, einem beliebten Erholungsgebiet, hat der Wirbelsturm in vielen Bereichen einen regelrechten Kahlschlag verursacht. Auf 50 von insgesamt 90 betroffenen Hektar steht nach Angaben von Sachsenforst kein Baum mehr.