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Mehr Waschbären und Marderhunde im Erzgebirgskreis

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Der Waschbär breitet sich auch im Erzgebirgskreis immer weiter aus. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der erlegten Tiere im Landkreis mehr als vervierfacht. Das geht aus der Antwort von Sachsens Umweltministerium auf eine Anfrage vom Schwarzenberger CDU-Bundestagsabgeordneten Alexander Krauß hervor.

Waren im Jagdjahr 2016/17 nur 41 Waschbären gezählt worden, so stieg die Zahl letztes Jahr auf 176 erlegte Tiere. Auch der Marderhund wird heimischer: Zur letzten Jagdsaison wurden 47 Tiere erlegt. Vor vier Jahren waren es noch 18.

Reh- und Schwarzwild kommen den Jägern im Erzgebirge besonders häufig vor die Flinte. In der vergangenen Jagdsaison wurden im Kreis fast 5.500 Rehe erlegt. Hinzu kommen gut 3050 Wildschweine und über 1.700 Füchse. In der Statistik werden auch Tiere erfasst, die bei Unfällen ums Leben kamen oder durch Krankheiten starben.