Mehrere Fälle von Telefonbetrug im Erzgebirgskreis
Gleich mehrere Fälle von Telefonbetrug registrierte die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstag. Sowohl in Mittelsachsen als auch im Erzgebirgskreis waren die Gauner aktiv.
So hatten Unbekannte am Montag eine 68-Jährige aus Lauter-Bernsbach angerufen. Sie gaukelten der Frau einen Gewinn von 50.000 Euro vor. Für die Auszahlung müsse sie aber die Notarkosten übernehmen und mehrere tausend Euro auf ein Konto überweisen. Die Rentnerin überwies in der Folge eine niedrige vierstellige Summe. Dann brach der Kontakt zu den Betrügern ab. Ein ähnlicher Fall wurde aus Kleinrückerswalde gemeldet. Dort gab sich der Betrüger als Bankmitarbeiter aus und meldete eine angebliche Störung bei der Push-Tan-Bestätigung. Schließlich verschafften sich die Täter Zugriff auf das Konto einer 25-Jährigen und erbeuteten mehrere hundert Euro.
Auch in Freiberg, Großschirma, Waldkirchen, Marienberg, Gelenau und Sorgau kam es zu sechs Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte. Ein finanzieller Schaden ist aber nicht eingetreten.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt nochmals vor derartigen Betrugsmaschen. Gehen Sie auf Anrufe solcher Art nicht ein und beenden Sie das Gespräch! Notieren Sie die Rufnummer und kontaktieren Sie die Polizei über den polizeilichen Notruf 110!