++ EIL ++

Merkel und Gauck nach Festgottesdienst erneut beschimpft

Zuletzt aktualisiert:

Nach dem Ende des Festgot­tes­dienstes in der Dresdner Frauen­kirche sind Bundes­prä­si­dent Joachim Gauck und Bundes­kanz­lerin Angela Merkel (CDU) erneut von Pegida-Demons­tranten beschimpft worden. Mehrere hundert Menschen hatten während des rund einstün­digen Gottes­dienstes zum Tag der deutschen Einheit bei Regen­wetter vor der Kirche ausge­harrt. Das Gelände war weiträumig abgesperrt.

In Bussen und Staats­ka­rossen machten sich die Gäste nach dem Gottes­dienst auf den Weg in die Semper­oper, wo am Mittag der offizi­elle Festakt zum Tag der Einheit gefeiert wurde. Schon vor dem Gottes­dienst waren die geladenen Gäste von Anhän­gern des islam- und fremden­feind­li­chen Pegida-Bündnisses angepö­belt worden. Nach Angaben der Polizei war die Demons­tra­tion auf dem Dresdner Neumarkt nicht angemeldet. Sie werde mittler­weile als Versamm­lung gewertet, erklärte die Polizei. Eine solche Versamm­lung ist eigent­lich am Tag der deutschen Einheit in der Innen­stadt nicht zugelassen. Diese werde aber geduldet, da sie keine Auswir­kung auf den Sicher­heits­be­reich oder das Proto­koll habe, hieß es. (dpa)