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Messerstecher-Prozess: Anklage gegen Dolmetscher zurückgenommen

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Chemnitz -

Im Zusammenhang mit dem Chemnitzer Messerstecher-Prozess hat die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen einen Dolmetscher wieder zurückgenommen. Es seien weitere Ermittlungen nötig, sagte eine Sprecherin.

Der Iraker war wegen versuchter Anstiftung zur Falschaussage angeklagt. Er soll einen Hauptbelastungszeugen bedroht haben. Dieser hatte vor Gericht die Aussage verweigert. Der Mann ist Koch in einem Döner-Imbiss und gilt als wichtiger Augenzeuge.

Angeklagt ist ein Syrer. Er soll gemeinsam mit einem flüchtigen Iraker am Stadtfestwochenende den Deutschen Daniel H. erstochen haben.