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Mord in Altenberg: Neuer Erzgebirgskrimi startet

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Altenberg ist am Samstagabend Schauplatz für den Erzgebirgskrimi. Das ZDF zeigt am 27. Januar „Die Tränen der Mütter“ in der Prime-Time, die Geschichte spielt im Drogenmilieu an der deutsch-tschechischen Grenze.

Der junge Betreiber eines Clubs wird im Wald brutal niedergeknüppelt. Um den Mord aufzuklären, kämpfen sich die Ermittler durch ein Dickicht aus Drogen und Eifersucht. Und da kommen einige dunkle Geheimnisse und offene Rechnungen ans Licht. Viele Altenberger haben als Statisten in dem Film mitgewirkt und auch die Stadt wurde wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Die neue Folge kommt insgesamt weitaus frischer daher als zuletzt. Denn auf traditionelles Brauchtum wie Bergmannshabit und Steigerlied wird verzichtet und trotzdem der regionale Bezug gewahrt. So dröhnt etwa im Club Musik des Chemnitzer Kraftklub-Sängers Felix Kummer aus den Boxen. Für Heiterkeit sorgt zudem Ermittlerin Karina Szabo (Lara Mandocki) mit ihrer kecken Art. Sie muss sich mit Kommissar Robert Winkler (Kai Scheve) eine Ferienwohnung teilen, was zu einer amüsanten Verwechslung führt.

Und ihre Liaison mit einem Biker stellt die Liebelei zwischen Winkler und Försterin Bergelt (Teresa Weißbach) locker in den Schatten. Dass sich die Försterin erneut über Gebühr in die Ermittlungen einmischt, kennt der Fernsehzuschauer bereits. „Frau Försterin wäre gern wieder Polizistin?“, kommentiert Szabo süffisant. Bergelt verrät dabei allerdings versehentlich Ermittlungsgeheimnisse, so dass sie einen Freund des Toten in akute Gefahr bringt.

Es ist die nunmehr neunte Folge der seit 2019 im ZDF laufenden Reihe, die dem Sender regelmäßig hohe Einschaltquoten beschert und viele Zuschauer an den Fernseher lockt - zuletzt waren es 6,9 Millionen (Marktanteil: 26,4 Prozent). „Die Tränen der Mütter“ - titelgebend sind drei Mütter, die auf ganz unterschiedliche Weise ihre Kinder verloren haben - ist eine der besten Folgen bisher.

Der nächste Erzgebirgskrimi wird ab Februar in Oberwiesenthal gedreht. Dafür suchen die Stadt und das Produktionsteam jede Menge Komparsen. (mit dpa)