• Foto: Georg Ulrich Dostmann

    Foto: Georg Ulrich Dostmann

Museum zeigt Unikat von DKW

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Das Chemnitzer Fahrzeugmuseum an der Zwickauer Straße hat am Dienstag ein besonderes Exponat erhalten. Es handelt sich um den letzten Rennwagen, den DKW in den 30er Jahren bauen wollte, den DKW F9. Wegen des Krieges wurden die Pläne allerdings nie umgesetzt.

Der Gründer des Fahrzeugmuseums, Frieder Bach, fand durch Zufall Originalzeichnungen des Projektes und holte die Umformspezialisten des Fraunhofer-Institutes mit ins Boot. So gelang es mehr als 75 Jahre später, den DKW-Rennwagen doch noch zu bauen. Er ist jetzt im Fahrzeugmuseum zu sehen.

"Es ist ein Einzelstück, ein einmaliges Stück", sagt Museumsleiter Dirk Schmerschneider begeistert. "Wir können damit die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft aufzeigen: Warum ist es entstanden, warum ist es nicht entstanden, wie macht man aus einer Zeichnung ein Auto?".

Der nun erstmals gebaute F9-Sportwagen mit seiner stromlinienförmige Aluminiumkarosse hat zwischen 32 und 35 PS und schafft etwa 140 Kilometer pro Stunde - und hat bis zur Einfahrt ins Museum ganze neun Kilometer auf dem Tacho.