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Nach Weinskandal - Sachsen will Kontrollen ausdehnen

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Der Skandal um Pflan­zen­schutz­mittel in sächsi­schem Wein zieht weiter Kreise. Jetzt reagieren die Behörden. Es wird künftig mehr Kontrollen vor der Lese der Trauben geben, teilte das Landesamt für Umwelt, Landwirt­schaft und Geologie am Donnerstag mit. Bei bislang drei Erzeu­gern waren Spuren einer Chemi­kalie gefunden worden, die im Weinbau verboten ist. Es handelt sich um Dimethoat.Um zu zeigen, dass ein Großteil des sächsi­schen Weines nicht betroffen ist, hat das Verbrau­cher­schutz­mi­nis­te­rium ein Sonder­über­wa­chungs­pro­gramm aufge­legt. Dafür sollen in den nächsten Wochen bei rund 40 Weinbau-Betrieben Proben entnommen werden. Bis Ende September sollen die Ergeb­nisse vorliegen. Das Minis­te­rium appel­lierte zudem an die Weinbauern, ihrer Pflicht zur Eigen­kon­trolle nachzu­kommen.