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Nachwuchs­probleme bei Schwimmmeistern - 40 Prozent fehlen

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Sachsen hat zu wenig Bademeister für Freibäder und Schwimm­hallen. „Obwohl ausge­bildet wird, fehlt überall Personal“, sagte die Geschäfts­füh­rerin des Landes­ver­bandes im Bundes­ver­band Deutscher Schwimm­meister (BDS), Heike Fleck, am Donnerstag. Gründe sind, dass viele Schwimm­meister in Rente gehen und Nachwuchs­mangel. Dabei werden jährlich etwa 65 Fachan­ge­stellte für Bäder­be­triebe - im Lehrberuf oder in der Quali­fi­zie­rung von Rettungs­schwim­mern - ausge­bildet, laut Fleck bleiben aber nur etwa zehn Prozent im Freistaat. „Viele gehen in die alten Bundes­länder, wo sie rund ein Drittel mehr verdienen“, erklärte sie.Je nach Größe und Gegeben­heiten sind mindes­tens zwei Schwimm­meister pro Badeein­rich­tung nötig. Landes­weit ist der Bedarf nur zu rund 60 Prozent gedeckt. In den vergan­genen zehn Jahren mussten deshalb laut Fleck viele Bäder die Öffnungs­zeiten reduzieren oder schließen. „Das ist gravie­rend.“ Vor allem die Verant­wor­tung, der Schicht­ein­satz auch an Wochen­enden und Feier­tagen sowie der Verdienst von 2000 bis 2500 Euro brutto schreckten ab. (DPA)