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Neue Buslinie von Marienberg nach Komotau

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Es gibt eine neue grenzüberschreitende Buslinie von Marienberg nach Komotau 

Seit dem Wochenende gibt es eine Busverbindung von Marienberg ins tschechische  Komotau. Die Jungfernfahrt war am Samstag.

Die neue Buslinie schließt eine seit langer Zeit bestehende Lücke im grenzüberschreitenden Nahverkehr. Bis zu fünf Fahrten sind es pro Tag, in knapp 50 Minuten ist man da. In Marienberg und in Chomutov ergeben sich praktische Weiterreise-Möglichkeiten zum Beispiel nach Karlovy Vary oder Usti nad Labem auf tschechischer Seite und Chemnitz oder Annaberg-Buchholz in Sachsen. In den Monaten Juli und August fährt der Bus mit Fahrradhänger (20 Plätze).

Fahrscheine direkt beim Busfahrer erhältlich, dabei kann sowohl in Euro als auch in Kronen bezahlt werden. Ein tschechisches Verkehrsunternehmen hat den Betrieb der Strecke übernommen. Die Finanzierung für den sächsischen Abschnitt trägt der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus: „Die Betriebsaufnahme der Linie 588 ist nicht nur ein Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen und Böhmen, sondern zeigt auch die gute gemeinsame Zusammenarbeit mit den Stadt- und Kommunalverwaltungen sowie den beteiligten Verkehrsunternehmen.“

Landrat Frank Vogel freut sich vor allem über das weitere Zusammenwachsen beider Regionen über die Grenze hinweg: „Nachdem der UNESCO-Welterbetitel als internationales Zeugnis für unsere gemeinsamen Wurzeln steht, verknüpft nun auch die neue Buslinie unsere Regionen. Die dauerhafte Verbindung zwischen Marienberg und Chomutov eint uns einmal mehr.“