- Skifahren am Keilberg ist beliebt. Dazu kam letzten Winter, dass Tschechien Skifahren trotz Corona viel eher erlaubte als Sachsen.
Neue Skipiste am Keilberg Fall für die Justiz
Der tschechische Wintersportort Jáchymov am Keilberg hat Ärger wegen einer Skipiste, die offenbar ohne Genehmigung gebaut wurde. Wie die „Freie Presse“ schreibt, hat die tschechische Generalstaatsanwaltschaft in Brünn Verwaltungsklage erhoben.
Beanstandet wird, dass Jáchymovs Bauamt eine Genehmigung erteilt habe, mit der das Skigebiet am Keilberg erweitert wurde. Die Behörde war dazu aber wohl gar nicht befugt.
Konkret geht es laut dem Zeitungsbericht um einen gut zwei Kilometer langen Ziehweg. Dafür wurde der Großteil eines Hang an der Südseite des Keilbergs abgeholzt. Das Projekt wurde lediglich als Forststraße deklariert. Hat die Klage Erfolg, muss der Weg zurückgebaut werden, und Verbindung für Tschechiens größtes zusammenhängendes Skigebiet wäre damit gekappt.
Über die Verwaltungsklage entscheiden muss das Bezirksgericht in Pilsen.
