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Neue Sonderschau: Stasi plante Isolierungslager auf Schloss Augustusburg

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Die Stasi in der DDR wollte im Krisenfall Oppositionelle und „feindliche Ausländer“ in Lagern einsperren. Auch Schloss Augustusburg hatte man als Isolierungslager vorgesehen. Eine neue Sonderschau dort beleuchtet ab dem 3. Oktober die bewegenden Hintergründe.

Alles lief unter strengster Geheimhaltung, alles war vorbereitet. Akribisch bereitete sich die Stasi auf den sogenannten „Tag X“ vor. Mit immensem Aufwand wurden die Namenslisten auf aktuellem Stand gehalten. Auch die Haftorte waren vorbereitet.In den drei sächsischen Bezirken Leipzig, Karl-Marx-Stadt und Dresden waren vier Schlösser vorgesehen.

Dazu kam es zum Glück nie. Die Friedliche Revolution 1989 entmachtete das Ministerium für Staatssicherheit, noch bevor es zuschlagen konnte.