• (Grafik: BlaBlaCar)

Neuer Fernbusanbieter will wohl auch Sachsen anfahren

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"Flixbus" bekommt auch in Sachsen Konkurrenz. Die französische Firma "BlaBlaCar" kennt man bei uns bisher für Mitfahrgelegenheiten im PKW. Dieses Jahr wollen die Franzosen mit "BlaBlaBus" ein Fernbus-Netz ausbauen - in 60 Städten in Deutschland und Benelux.

Wir haben bei "BlaBlaBus" nachgefragt. Firmensprecherin Jasmin Schlegel hat und mitgeteilt, dass das Fernbusnetz möglichst viele Städte miteinander verbinden soll. Es sei zwar noch zu früh, genaue Busverbindungen zu nennen. Aber die Großstädte Leipzig und Dresden könnten vielleicht angefahren werden.

Dass Chemnitz bei der Bahn vom Fernverkehr abgehängt sei, sei ärgerlich. Hier habe die Firma letzten Monat über 10.000 Mitfahrgelegenheiten vermittelt. Das könnte Chemnitz für "BlablaBus" interessant machen. Auch Plauen, Zwickau, Freiberg, Riesa, Bautzen oder Görlitz könnten möglicherweise interessante Ziele sein.

Außerdem suche man bundesweit nach Busunternehmen, die für "BlaBlaBus" fahren. Sachsen sei dabei natürlich keine Ausnahme, meint Schlegel.