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Neues Exponat für Schneeberger Museum

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Im Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg freut man sich über ein neues, ganz besonderes Exponat. Es soll die aktuelle Sonderschau bereichern.

Es handelt sich um die Skulptur des Berginvaliden Franz Heinrich Bochmann bei der Vorführung eines Buckelbergwerkes. In dem Buckelbergwerk sind Bergmänner Untertage zu sehen. Übertage haben eine Steigergruppe und Bergleute im Habit Aufstellung genommen. Und das Aquarell mit der im Hintergrund befindlichen St. Wolfgangskirche malte Werner Kempf im Jahre 1994.

Geschaffen hat das Kunstwerk Holzbildhauer Bernd Sparmann. Präsentiert wird das neue Exponat erstmals zur Museumsnacht Städtebund Silberberg am 02. Oktober.

Zur dargestellten Person: Franz Heinrich Bochmann war Häuer auf den Gruben „Siebenschlehen“ und „Neujahrsschacht“. Als Berginvalide übernahm er die Arbeit des Teichwärters am Filzteich und bewohnte mit seiner Familie das in der Nähe des Damms befindliche Fachwerkhaus.

Von 1926 bis 1947 versah er seinen verantwortungsvollen Dienst als Teichwärter. Angestellt war er bei der Konsortschaftlichen Grubenverwaltung des Bergamtes Schneeberg-Neustädtel. Das Fachwerkhaus musste infolge Baufälligkeit in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts abgerissen werden.