Neukirchener Gemeinderat erhöht Aufwandsentschädigung für Feuerwehren
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Neukirche und Adorf bekommen eine höhere Aufwandsentschädigung. Der Gemeinderat hat die Feuerwehr-Entschädigungssatzung rückwirkend zum 1. Januar 2020 angepasst.
Für Wehrleiter wurde die Entschädigung von 95 Euro auf 150 Euro im Monat erhöht. Im Schnitt benötigt ein Wehrleiter rund 80 Stunden im Monat, um seine Aufgaben zu erfüllen. Der stellvertretende Wehrleiter erhält zukünftig 100 Euro. Wenn er den Wehrleiter in vollem Umfang vertritt, erhöht sich dieser Betrag nochmals. Die Beträge für Geräte- und Atemschutzgerätewarte wurden von 46 auf 100 Euro erhöht. Ihre Tätigkeiten nehmen monatlich ungefähr 40 Stunden in Anspruch. Ein Gerätewart muss regelmäßig die Technik prüfen und nach einem Einsatz alles wieder in den einsatzbereiten Zustand bringen. Die Beträge für Jugendfeuerwehrwarte wurden von 26 auf ebenfalls 100 Euro aufgestockt.
Der Neukirchener Gemeinderat hat die Feuerwehrentschädigungssatzung angepasst, da die Beträge aus der alten Fassung von 2001 nicht mehr dem tatsächlichen Aufwand entsprechen. Bei den Beträgen handelt es sich allerdings nur um Entschädigungen, es sind keine Gehälter. „Niemand ist wegen des Geldes bei der Feuerwehr, es ist und bleibt ein Ehrenamt“, sagt der Adorfer Wehrleiter Rico Bochmann. (Mit Georg Ulrich Dostmann)