Ostdeutsche werden immer heiratsfreudiger

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In Ostdeutschland wird so viel geheiratet wie seit 20 Jahren nicht. In Westdeutschland hat die Zahl der Eheschließungen dagegen abgenommen. Sachsen steht im bundesweiten Vergleich ganz gut da.

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Zahl der Hochzeiten in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt (+103 Prozent). Nach den aktuellsten Zahlen von "statista.com" hat es 2017 je 1.000 Einwohner sieben Hochzeiten gegeben. Danach kommt Brandenburg mit einer Zunahme um zwei Drittel (+67).

Sachsen liegt schon auf Platz drei. Bei uns im Freistaat hat es ein sattes Plus von gut 37 Prozent gegeben. Das macht statistisch auf 1.000 Einwohner fast fünf Eheschließungen. In Hamburg hat dagegen die Zahl der Hochzeiten um fast ein Drittel abgenommen (-32 Prozent). Das sind nur 3 Hochzeiten pro 1.000 Einwohner.