• Marktplatz in Ostritz - im Hintergrund das Rathaus. Foto: kmk

    Marktplatz in Ostritz - im Hintergrund das Rathaus. Foto: kmk

Ostritzer Stadtrat distanziert sich

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Der Ostritzer Stadtrat und die Bürgermeisterin haben sich von der 1933 verliehenen Ehrenbürgerwürde für Adolf Hitler distanziert. Eine entsprechende Erklärung wurde gestern in der Sitzung abgegeben.  Weiter heißt es: In der Stadt sei kein Platz für Gewalt, Hetze und Diskriminierung und  extremistische, rassistische und menschenverachtende Ideologien.

Das Bekanntwerden der Ehrenbürgerwürde hatte vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt. Stadtrat Thomas Göttsberger ("Wählervereinigung Siedlung") hatte als erster gefordert, dass sich die Stadt davon distanziert. Damals schrieb er an Bürgermeisterin Marion Prange: "In dieser Angelegenheit ist meines Erachtens ein schnelles Handeln des Stadtrates angezeigt, da dieses Thema auch Potential für eine überregionale Presseberichterstattung hat. Ich darf nochmals auf Ihre vollumfängliche Informationspflicht im Rahmen der Sächsischen Gemeindeordnung gegenüber dem Stadtrat als gewähltem Gremium hinweisen... Hier besteht erheblicher Verbesserungsbedarf".