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Paarungszeit in Sachsen steuert bald ihrem Höhepunkt entgegen

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Fehlender Bodenfrost, häufiger Regen und frühlingshafte Temperaturen in Sachsen sorgen dafür, dass die Amphibienwanderung einige Wochen früher als sonst startet. Frösche oder Kröten kommen jetzt schon aus ihren Winterquartieren. Das hat der Naturschutzbund „NABU Sachsen“ mitgeteilt.

Die Amphibien hüpfen fast überall in Sachsen zu ihren Laichgewässern. In den nächsten Wochen steuert die Paarungszeit ihrem Höhepunkt entgegen. Darum bauen die Tierschützer entlang von Straßen Schutzzäune auf. Daran beteiligen sich z.B. NABU-Gruppen aus Leipzig, Torgau, Hohenprießnitz, dem Erzgebirge, dem Muldental, Dresden-Meißen und Wittichenau.

Die Umweltschützer bitten Autofahrer vor allem morgens und abends langsamer zu fahren. Denn Frösche, Kröten, Molche und Unken können schon durch den Luftdruck, denn schnelle Fahrzeuge erzeugen, getötet werden.