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Pisa-Test: Sachsen fordert Konsequenzen für die Lehrerausbildung

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Die 15-jährigen Schüler sind in die erste Liga aufge­stiegen. Seit dem ersten Pisa-Test vor zehn Jahren sind die deutschen Schulen etwas besser geworden. Das geht aus dem inter­na­tio­nalen Pisa-Test 2009 hervor, der heute in Berlin vorge­legt wurde. In Mathe­matik und Natur­wis­sen­schaften erzielten die getes­teten Schüler Leistungen oberhalb des Durch­schnitts der 34 wichtigsten Indus­trie­na­tionen der Welt. Im Lesen und beim Verstehen von Texten sind die 15-Jährigen aller­dings weiter nur Mittelmaß. Deutlich vorne im neuen Pisa-Test liegen Finnland und einige asiati­sche Länder.Sachsens Kultus­mi­nister Roland Wöller hat deutsch­land­weite Konse­quenzen für die Lehrer­aus­bil­dung angemahnt. Der Bund solle gemeinsam mit den Ländern eine Exzel­lenz­in­itia­tive ins Leben rufen, erklärte Wöller in Dresden. Wenn der jetzt verzeich­nete Aufwärts­trend bei Pisa anhalten solle, müsse mehr in die Qualität der Lehrer­aus­bil­dung inves­tiert werden, sagte der sächsi­sche Kultus­mi­nister.