Pläne für grenzüberschreitenden Bahn-Tunnel durchs Erzgebirge werden konkreter
Die Pläne für einen grenzüberschreitenden Bahntunnel durchs Erzgebirge nehmen immer mehr Gestalt an. Wirtschaftsminister Martin Dulig hat sich zu diesem Thema mit seinem tschechischen Amtskollegen Dan Tok in Prag getroffen. Man sei übereingekommen, dass der Tunnel nach deutschen Vorschriften geplant werden soll. Das werde auch in einem Vertrag festgeschrieben, der bis Ende des Jahres unterschriftsreif sein soll, so Tok. Geprüft werden müssen noch die Wirtschaftlichkeit des Projekts und die geologischen Bedingungen. 26 Kilometer soll der Tunnel lang werden. Die Fahrzeit zwischen Prag und Dresden könnte dann auf eine Stunde verringert werden, von derzeit knapp zweieinhalb Stunden. Der Baustart wird um das Jahr 2030 angepeilt, die Kosten auf fünf Milliarden Euro geschätzt.