Polizei Aue ermittelt Serieneinbrecher
Die Polizei hat im Erzgebirge einen Serieneinbrecher ermittelt. Der 39 Jahre alte Einheimische befinde sich in Haft, teilte die Chemnitzer Polizeidirektion am Freitag mit. Er werde verdächtigt, mehr als 50 Diebstähle in den Jahren 2015 und 2016 in der Gegend von Schwarzenberg und Grünhain-Beierfeld begangen zu haben. Auswertungen von Spuren hätten Polizisten aus dem Revier Aue auf die Spur des Mannes gebracht, hieß es. Er habe offenbar keine Gelegenheit ausgelassen, um Diebstähle zu begehen. "So nutzte er regelmäßig Situationen aus, in denen jemand nur mal eben beim Bäcker anhielt und das Fahrzeug unverschlossen stehen ließ. So stahl er auch Wertgegenstände aus Fahrerkabinen von Lieferanten während des Entladens", teilte die Polizei mit. In einigen Fällen schlug der Erzgebirgler die Seitenscheiben abgestellter Fahrzeuge ein, um Gegenstände wie Geldbörsen oder Handtaschen zu stehlen. Als sich der Tatverdacht gegen ihn erhärtete, ordnete die Chemnitzer Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung an. Die Polizei fand dort Diebesgut, unter anderem Fahrzeug- und Wohnungsschlüssel, Ausweise, Führerscheine, Geldbörsen, Handtaschen, Rucksäcke, EC-Karten und Kleidungsstücke. Der Schaden wurde auf etwa 5000 Euro geschätzt. Der 39-Jährige hatte laut Polizei bereits früher Straftaten begangen.