++ EIL ++

Polizei will Fahndungsfotos vom Reifenstecher veröffentlichen

Zuletzt aktualisiert:

Bei der Fahndung nach dem Chemnitzer Reifensteicher geht die Polizei jetzt in die Offensive. Sie will Fotos und Filmaufnahmen einer Überwachungskamera veröffentlichen, auf denen der bisher unbekannte Mann eindeutig zu erkennen ist. Zuvor erhält der Serientäter aber noch eine letzte Chance. Wenn er sich bis nächsten Donnerstag selbst stellt, bleiben die Bilder von ihm in der Schublade. Passiert das nicht, werden die Filme und Fotos ab Freitag in Zeitungen, Fernsehen Internet und sozialen Medien veröffentlicht. Die Polizei hat sich bewusst entscheiden, die Öffentlichkeitsfahndung nicht vor dem 3. Mai einzuleiten. Da auch die Persönlichkeitsrechte des gefilmten Mannes nach dem Grundgesetz ein schützenswertes Gut sind, räumen die Ermittler ihm die Möglichkeit ein, sich auf einer Dienststelle zu melden. Der Reifenstecher hat seit Mai 2016 mehr als 500 Fahrzeuge beschädigt, der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro. Die betroffenen Autos standen meist im Park- oder Halteverbot.

Audio:

Polizeisprecherin Jana Kindt