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Radebeul feiert Karl-May-Festtage

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In Radebeul starten diesen Freitag die 31. Karl-May-Festtage. Das Programm reicht von Country-Musik und Tänzen der Navajo über eine Kostprobe des neuen Abenteuerstücks „Shatterhand“ der Landesbühnen Sachsen vor der Uraufführung bis zu Gesprächen am Lagerfeuer und der Sternreiterparade durch die Stadt. 

Es gibt zudem ein Wiedersehen mit Apachen-Häuptling Winnetou und Old Shatterhand sowie Kara Ben Nemsi aus dem Orient vor, die der Fantasie des Autors entsprangen. Vertreter des White Mountain Apache Tribe aus Arizona gewähren indes authentische Einblicke in ihre Kultur und Tradition. Und in Little Tombstone stellen die Western-Vereine das Leben der Siedler im 19. Jahrhundert nach - in authentischer Kleidung, Banküberfällen und Schießereien.

Die Festtage in Erinnerung an Autor Karl May (1842-1912) und seine Bücher haben jährlich nach Himmelfahrt Tradition. Er lebte von 1888 bis zu seinem Tod in Radebeul und verfasste dort wesentliche Teile seines Gesamtwerks. In seinem einstigen Wohnhaus Villa Shatterhand, das May 1895 kaufte, und der 1926 dazu gebauten Villa Bärenfett erinnert ein Museum daran. Es war 1928 von seiner Witwe Klara mit der bis heute erhalten gebliebenen Sammlung des Indianerfreundes Patty Frank eröffnet worden. (dpa)

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Der künstlerische Leiter, Helmut Raeder