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Regenrück­hal­tebecken zähmt wilde Würschnitz

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Wer an der Würschnitz wohnt, ist jetzt besser vor Hochwasser geschützt. Denn nach drei Jahren Bauzeit ist das Rückhal­te­be­cken in Neuwür­schnitz fertig. Es wurde am Dienstag feier­lich einge­weiht. Knapp 22 Millionen Euro hat der Bund bezahlt. Wenn Hochwasser droht, dann werden die Schütze geschlossen. Das Wasser staut sich und wird dosiert an den Unter­lauf abgegeben. Treibgut und Geröll werden zurück­ge­halten, um fluss­ab­wärts keine Schäden anzurichten. Nicht allen Anlie­gern reicht das Becken. Vor allem in Klaffen­bach und Harthau hatten zuletzt Einwohner ein zweites Rückhal­te­be­cken in Jahns­dorf gefor­dert, was die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung ablehnte.