Regierung beantragt nach Fall Al-Bakr mehr Personal für Justizvollzug
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Nach dem Suizid des syrischen Terrorverdächtigen Dschaber Al-Bakr im Gefängnis in Leipzig hat die sächsische Regierung noch mehr zusätzliche Stellen für den Justizvollzug beantragt. Ein Änderungsantrag der CDU-SPD-Koalition zum Entwurf des Doppelhaushalts sieht 40 Extra-Stellen vor, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Dresden sagte. Dazu sollen weitere 15 befristete Stellen kommen – etwa für Dolmetscher und Psychologen. Al-Bakr war am 12. Oktober erhängt in seiner Zelle gefunden worden. Er soll einen Sprengstoffanschlag geplant haben.