Rettungsdienste in Sachsen meist später am Einsatzort
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Die Rettungsdienste in Sachsen brauchen oft länger als 12 Minuten bis sie am Einsatzort sind - das ist die gesetzlich festgelegte Frist. Dies geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion hervor. Demnach brauchten die Retter allein im ersten Halbjahr 2015 in den Direktionsbezirken Chemnitz und Leipzig bei mehr als 16.000 Einsätzen von etwa 111.000 Fällen länger als zwölf Minuten. Das sind fast 15 Prozent, kritisieren die Grünen. Sie werfen Innenminister Ulbig Versagen vor. Laut Verordnung muss die Frist zu mindestens 95 Prozent eingehalten werden.