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Richard Freitag lässt die Arena beben

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Richard Freitag hat beim Finale des FIS Sommer Grand Prix der Skispringer in Klingen­thal einen umjubelten Heimsieg gefeiert. Vor 8.500 Zuschauern in der Vogtland Arena setzte sich der frisch gebackene deutsche Meister am Samstag vor dem Tsche­chen Roman Koudelka und Rune Velta aus Norwegen durch.

Freitag sicherte sich den Sieg auf seiner Heimschanze mit Flügen auf 131,0 und 133,0 Meter und jubelte anschlie­ßend ausge­lassen: „Das ist wahnsinnig wichtig für mich. Die Zeit nach den Olympi­schen Spielen war nicht einfach. Aber ich habe auch gelernt, mich wieder mehr auf das Wesent­liche zu konzen­trieren. Ich bin hier schon oft gesprungen und trainiere sehr häufig in Klingen­thal. Trotzdem hat es bei den Wettkämpfen hier nie richtig geklappt. Heute war es einfach großartig. Das Wetter hat gepasst, die Atmosphäre war großartig und der Sieg ist die Krönung.“Die weiteren deutschen Starter konnten zwar nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen, zeigten aber dennoch vielver­spre­chende Leistungen. Severin Freund wurde 11., Andreas Wellinger 15. Auch Karl Geiger (19.), Markus Eisen­bichler (21.), Marinus Kraus (23.), Michael Neumayer (24.) und Pius Paschke (30.) konnten sich für das Finale quali­fi­zieren.Bundes­trainer Werner Schuster zog unter­dessen ein zufrie­denes Fazit zum Sommer Grand Prix: „Wir haben unsere Sommer­stra­tegie ein wenig geändert. In den vergan­genen Jahren ging es darum, mit unserem jungen Team Selbst­ver­trauen zu sammeln. Das ist mit den Gesamt­siegen von Andreas Wank und Andreas Wellinger auch sehr gut gelungen. In diesem Jahr ist es wichtig, für den langen Winter die nötige Substanz aufzu­bauen. Wir haben vielen jungen Sprin­gern die Möglich­keit gegeben, sich zu zeigen. Und mit diesem großar­tigen Sieg von Richard auch ein tolles Finale erlebt.“ (Gunther und Sascha Brand)