Vor Streik: RVE-Geschäftsführer appelliert an Mitarbeiter
Vor den drohenden unbefristeten Streiks im Regionalverkehr hat sich RVE-Geschäftsführer Roland Richter an seine Mitarbeiter gewandt. Er verteidigte das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot. Es sei aktuell nicht mehr Geld da, sagte Richter in einer Videobotschaft.
Es werden Gehaltserhöhungen von 14 Prozent und eine Inflationsprämie von 2.000 Euro angeboten, so Richter. Vorschläge, das vorliegende Angebot weiter zu verhandeln oder sich an einen Schlichtertisch zu setzen, seien von Verdi abgelehnt worden.
Verdi hat den Streik vorerst verschoben. Nachdem die Arbeitgeber ein neues Angebot vorgelegt haben, hat die Gewerkschaft ihnen bis Freitag 12 Uhr Zeit gegeben, das nachzubessern. Sollte das nicht erfolgen, könnten Streiks dann jederzeit beginnen.