Saatreiter ziehen durch Ostritz - Osterreiter bei Wittichenau von Pferd gestürzt

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Sorbischer Ostreiter und Ostritzer Saatreiter sind nach der coronabedingten Zwangspause im vergangenen Jahr wieder durch die Lausitz gezogen. Sie verkündeten gestern die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi. In Saalau bei Wittichenau kam ein Reiter zu Fall. Der 39-Jährige zog sich dabei eine schwere Kopfverletzung zu, so die Polizei. Prozessionsstrecken und Zeiten wurden verändert, um Menschenaufläufe zu vermeiden.

Im Städtedreieck Bautzen – Kamenz – Wittichenau waren weniger Reiter unterwegs. Sie hatte sich vorher auf eine Corona-Infektion getestet, hielten Abstand und setzten nach dem Absteigen vom Pferd Masken auf. Statt der traditionellen Vesper in einer Wirtschaft gab es eine kurze Rast im Wald. An den Straßen waren nur wenige Zuschauer.  Das Osterreiten geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück.

In Ostritz schwangen sich knapp 50 Saatreiter in den Sattel und segneten die Felder an der Neiße. Auch ihre Prozessionsrouten und Zeiten waren geändert worden.