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Sachsen erleichtert Wildschwein-Jagd

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In Polen und Tschechien breitet sich die Afrikanische Schweinepest aus. Darum befürchtet das sächsische Umweltministerium, dass die Krankheit auch Hausschweine im Freistaat befällt. Die Krankheit ist für Menschen nicht gefährlich. Aber bei Schweinen verläuft sie tödlich. Um Schäden in der Landwirtschaft zu verhindern, soll das Jagdgesetz geändert werden. Die normalerweise verbotene Fangjagd mit Käfigen soll erlaubt werden. Außerdem übernimmt das Umweltministerium die Kosten für die Trichinenschau bei geschlachteten Tieren. Der Wildschweinbestand in Sachsen wird immer größer. Letzte Saison sind bei uns gut 33.000 Schwarzkittel erlegt worden - vor zehn Jahren sind es noch 20.000 weniger gewesen.