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Sachsen schließt Aufnahme­ein­richtungen in Dresden und Leipzig

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Sachsen schließt wegen stark rückläu­figer Flücht­lings­zahlen zwei weitere Aufnah­me­ein­rich­tung. Betroffen sind Dresden-Gittersee und eine von drei Unter­künften in Leipzig-Mockau. „Die Zahl der Asylbe­werber ist in Sachsen stark gesunken. Deshalb passen wir unsere Unter­brin­gungs­ka­pa­zi­täten konti­nu­ier­lich, verant­wor­tungs­be­wusst und umsichtig an diese aktuellen Entwick­lungen an“, sagte Innen­mi­nister Markus Ulbig (CDU) am Donnerstag in Dresden. In Dresden-Gittersee waren nie Flücht­linge unter­ge­bracht, die Einrich­tung wurde im Standby-Modus betrieben. Pro Woche treffen derzeit etwa 250 Asylsu­chende in Sachsen ein, 2200 der rund 9400 vorhan­denen Plätze in der Erstauf­nahme sind momentan belegt. Ab 1. September gibt es nur noch 16 Erstauf­nah­me­ein­rich­tungen. (DPA)