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Sachsen sind öfter krank

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Dresden (dpa/sn) - In Sachsen haben sich im vergan­genen Jahr wieder deutlich mehr Arbeit­nehmer krank­ge­meldet. Wie die DAK-Gesund­heit am Donnerstag mitteilte, kletterte der Kranken­stand der bei ihr Versi­cherten von 4,3 Prozent im Jahr 2014 auf 4,6 Prozent. Damit habe Sachsen erneut über dem Bundes­durch­schnitt (4,1 Prozent) gelegen. Vor allem Erkäl­tungen machten den Menschen hierzu­lande zu schaffen. Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Atemwegs­er­kran­kungen wie Bronchitis stieg um knapp ein Drittel, hieß es.„In einer Erkäl­tungs­saison sind verschie­dene Viren­stämme unter­wegs, die sich ständig verän­dern und in einem Jahr beson­ders hartnä­ckig sein können“, erklärte Steffi Steinicke, Landes­chefin der DAK-Gesund­heit in Sachsen. Die Erkäl­tungs­welle von 2015 habe aber im Rahmen dessen gelegen, was alle Jahre mal wieder auftrete. Für die Analyse zum Kranken­stand wurden bundes­weit Daten von 2,7 Millionen erwerbs­tä­tigen Versi­cherten der Kranken­kasse ausge­wertet.