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Sachsenring-Grand-Prix: Freistaat unterstützt Veranstalter finanziell

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Der Freistaat greift dem Sachsenring-Rennstrecken-Management (SRM) finanziell unter die Arme. 270.000 Euro wurden am Dienstag vom Kabinett frei gegeben, um dem Veranstalter des Motorrad-Grand-Prix aus der Finanzkrise zu helfen. Die Zuschauerzahlen waren zuletzt unter die Grenze von 200.000 gesunken - so viele wären nötig, damit sich der Grand Prix finanziell lohnt. Durch den Kabinettsbeschluss ist die Zahlungsfähigkeit der SRM weiterhin gesichert. Die Finanzspritze ist aber ein Darlehen. Sachsens Regierung will sich dafür einsetzen, dass der Grand-Prix-Veranstalter künftig auch Gelder von der EU bekommt und argumentiert, dass die Rennstrecke von hoher Bedeutung sei für die Region und Ostdeutschland. Gibt es die Gelder von der EU nicht, muss die SRM das Darlehen bis 30. September 2019 zurückzahlen. Unterdessen ist weiter unklar, ob der Grand Prix nächstes Jahr in Hohenstein-Ernstthal stattfindet. Der ADAC als Lizenznehmer für den WM-Lauf hatte den Vertrag mit der SRM gekündigt.