Sachsens Imker freuen sich über relativ gute Honigernte
Die Honigernte in Sachsen ist diese Saison trotz der Dürre überraschend gut gelaufen. Der Landesverband Sächsischer Imker hat eine vorläufige Bilanz gezogen. Verbandschef Dr. Michael Hardt hat unserem Sender gesagt, dass es zwar kein Rekordjahr gewesen ist, aber immerhin ein gutes, durchschnittliches Jahr. Vor allem Akazien-Honig ist viel geerntet worden. Denn die Akazien im Flachland haben sich mit ihren Wurzeln vom Grundwasser genährt und viel Pollen gegeben. Dagegen gibt es weniger Linden-Honig aus dem Gebirge, weil hier das Wasser in den Bächen abfließt. Die Dürre hat auch ein Gutes gehabt: Durch anfänglichen Pollenmangel haben sich die Bienenvölker verzögert entwickelt. Die positive Folge ist gewesen, dass es im Sommer viel weniger der schädlichen Varroamilben gegeben hat. Die Honigpreise bleiben im Vergleich zum vergangenen Jahr etwa gleich.