• Ein Rettungsschwimmer der Wasserwacht hält Ausschau (Archivfoto: dpa)

    Ein Rettungsschwimmer der Wasserwacht hält Ausschau (Archivfoto: dpa)

Sachsens Rettungsschwimmer warnen vor Gefahren

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Zu Pfingsten sind die Freibäder im Freistaat bei dem relativ guten Wetter oft wieder voll. Viele Sachsen weichen darum auf unbewachte Badestellen aus. Die DLRG Sachsen und die Wasserwacht vom DRK Sachsen warnen. Im vergangenen Jahr sind in Sachsen 24 Menschen ertrunken.

Die meisten von ihnen - nämlich 21 - sind an unbewachten Flüssen, Bächen, Seen und Teichen zu Tode gekommen - also knapp 90 Prozent. Das zeigt eine Statistik der DLRG Sachsen. Das seien zwar etwa 30 Prozent weniger Opfer als im Jahr davor, aber immer noch zu viele.

Solche unbewachten Flüsse und Seen könnten oft heimtückisch und gefährlich sein. Ein Laie könne die Gefahren nicht erkennen. Auffallend sei, dass vor allem Männer unter den Opfern sind. Sie würden oft versuchen, andere Menschen mit ihrem Mut versuchen zu beeindrucken. Das könne leicht zu Leichtsinn werden. Auch Alkohol spiele dabei gerade an warmen Feiertagen oft eine Rolle.

Außerdem würden Sachsen über fünfzig oftmals ihre Kräfte überschätzen. Die körperliche Fitness lasse aber mit zunehmendem Alter nach.