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Sächsische Fischer fordern Bekenntnis von der Politik

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Die sächsische Fischwirtschaft ist in der Corona-Krise und der anhaltenden Trockenheit bislang mit einem blauen Auge davon gekommen. Einige Produzenten hätten aber erhebliche Mindereinahmen durch nicht verkaufte Fische an Gaststätten und abgesagte Fischerfeste, so der Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes, Andreas Stummer.  Die Karpfenernte werde in diesem Jahr unter den durchschnittlichen Mengen der vergangenen Jahre ausfallen. Stummer rechnet mit 1.500 bis 1.700 Tonnen.

Der Landesfischereiverband fordert ein klares Bekenntnis von der Politik. „Die Fischer wollen als Nahrungsmitteproduzenten anerkannt werden und nicht als Futterkapazität“, so Präsident Bernd Lange. Er verlangte Regelungen für eine stabile Wasserversorgung in der Zukunft und auch klare Abschussquoten von Fischräubern wie Graureihern und Kormoranen. Sie müssten mit Maß reduziert werden.

Audio:

Der Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes, Andreas Stummer
Der Görlitzer Landrat Bernd Lange