Kabinett berät über neuen ÖPNV-Rettungsschirm

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Im sächsischen Kabinett wird am Dienstag über einen ÖPNV-Rettungsschirm diskutiert. Das hat Wirtschaftsminister Martin Dulig angekündigt. Der SPD-Politiker hat den Verkehrsunternehmen rund 70 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Mit dem Geld sollen die pandemiebedingten Einnahmeausfälle durch gesunkene Fahrgastzahlen ausgeglichen werden. Im letzten Jahr hatte der Freistaat bereits 19 Millionen Euro an Landesmitteln zugeschossen.

Nach einer aktuellen Schätzung lagen die Einnahmeausfälle im ÖPNV letztes Jahr bundesweit bei 7 Milliarden Euro.