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Schau zeigt Busmodelle im Frohnauer Hammer

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Im Frohnauer Hammer sind im Moment Bus-Modelle ausgestellt. Knapp 200. Sie alle stammen aus einer Privatsammlung. Der Annaberger Busfahrer Uwe Hofmann hat sie zusammengetragen. Neben modernen Bussen verschiedener Marken sind Klassiker aus Ungarn vom Typ Ikarus dabei, die haben ja jahrelang das Bild auf den Straßen in der DDR geprägt. In den Vitrinen stehen auch zum Beispiel die legendären Berliner „Doppeldecker“ und mehrere amerikanische Modelle. Die Geschichte der Omnibusse ist lang. Bereits seit 1662 sind so genannte Pferdeomnibusse in Frankreich belegt, die im Linienverkehr unterwegs waren. In Deutschland startete der erste Linienbetrieb 1895 zwischen Siegen und Netphen mit einem 5 PS starkem Achtsitzer von Karl Benz. Der Name „Omnibus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „für alle“. Neben dem Personentransport sind Busse auch für viele andere Zwecke im Einsatz, z. B. als Polizeifahrzeuge, als fahrende Ambulanzen, als Verkaufswagen oder als Hotelbusse. Zu sehen sind die Busmodelle bis Oktober.