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Schneefälle bremsen Berufsverkehr aus

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Auch wenn es Mittwochfrüh für erzgebirgische Verhältnisse nicht viel Schnee gab, ging im Berufsverkehr an manchen Stellen gar nichts mehr. Dutzende LKW-Fahrer steckten fest.

Betroffen war vor allem die B 101 bei Schönbrunn und die Straße zwischen Heinzebank und Pockau-Lengefeld.

Es gab auch mehrere Unfälle. In Schönbrunn rutschte das Auto eines 57-Jährigen in einer Kurve in den Gegenverkehr, und stieß dann erst mit einem Sattelzug zusammen und danach noch mit einem anderen Auto. Es gab nur leicht Verletzte, aber knapp 20.000 Euro Sachschaden. Die B 101 war für eine gute anderthalbe Stunde voll gesperrt.

Im Thumer Ortsteil Jahnsbach kam eine 28-Jährige mit ihrem Wagen von der Geyerischen Straße ab und fuhr in den Seitengraben. Auch sie wurde leicht verletzt.

Eine 53-jährige Autofahrerin fuhr die S 222 aus Richtung Geyer in Richtung Ehrenfriedersdorf. An der Greifenbachmühle kam ihr Auto ins Rutschen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Wagen mit einem Auto zusammen, das dann sich mehrfach überschlug. Der Fahrer, 38 Jahre alt, und auch die Unfallverursacherin wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 26.000 Euro. Die S 222 war für gut zwei Stunden voll gesperrt. 

Reiner Löser, ein Anwohner in Gehringswalde nahm's gelassen, Schnee im März sei nicht ungewöhnlich und es habe auch schon deutlich mehr gegeben. 

Audio:

Reiner Löser