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Schon wieder Betrüger im Erzgebirgskreis aktiv

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Die Zahl der Betrugsfälle im Erzgebirgskreis reißt nicht ab. Am Dienstag wurden der Polizei drei Fälle aus Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg und Aue-Bad Schlema bekannt.

In Annaberg-Buchholz hatten Unbekannte über WhatsApp Kontakt zu einer 38-Jährigen aufgenommen. Sie gaben sich als Sohn der Frau aus und gaukelten eine finanzielle Schieflage vor. Gefordert wurden mehrere hundert Euro. Außerdem erfragten sie den Kontostand. Die Frau brach das Gespräch ab.

In Schwarzenberg wurde einem 80-Jährigen ein Gewinn von 80.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Rentner müsse nur eine Gebühr im vierstelligen Bereich zahlen. Er fiel jedoch nicht darauf herein und alarmierte sofort die Polizei.

Via E-Mail versuchten es Betrüger bei einer 80 Jahre alten Frau aus Aue. Ihr wurden Geldanlagen mit hohen Renditen in Aussicht gestellt. Dafür sollte sie mehrere Seiten im Internet ausfüllen und Aktien bei Amazon im Wert von mehreren hundert Euro kaufen. In der Bank wurde ein Mitarbeiter auf den Schwindel aufmerksam. So wurde Schlimmeres verhindert.

Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Tipps:

-       Egal ob Anruf oder E-Mail, legen Sie immer ein gesundes Misstrauen an den Tag!

-       Geben Sie niemals Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse!

-       Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zur Firma/Behörde mit der offiziellen Rufnummer auf!

-       Reagieren Sie auf Ihnen unbekannte Personen nicht und alarmieren Sie die Polizei!