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Schon wieder Gift in sächsischem Wein entdeckt

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Schon wieder ist in sächsi­schem Wein Gift entdeckt worden. Damit sind inzwi­schen fünf Weingüter von dem Skandal betroffen. Wie mehrere Medien berichten, wurde bei einem Betrieb das verbo­tene Pflan­zen­schutz­mittel Dimethoat nachge­wiesen. In den Proben eines weiteren Winzers wurden zudem Spuren eines nicht­zu­ge­las­senen Pilzschutz­mit­tels entdeckt. Die Verbrau­cher müssen sich aber keine Sorgen machen: Der belas­tete Wein wurde noch nicht ausge­lie­fert. Die betrof­fenen Chargen wurden gesperrt. Obwohl nach Behör­den­an­gaben keine Gesund­heits­ge­fahr besteht, darf der Wein nicht verkauft werden. Vor wenigen Wochen hatte eine Privat­kel­lerei sogar mehrere tausend Liter Wein in die Kläran­lage geschüttet. Das Insek­ten­gift Dimethoat ist im Weinbau verboten, wird beispiels­weise aber beim Anbau von Spargel und Rosen­kohl verwendet.Als Konse­quenz aus dem Weinskandal hatte Sachsen im April angekün­digt, alle Betriebe im Land auch unange­meldet zu kontrol­lieren. Bis Mitte dieses Monats sollten alle Weingüter im Freistaat beprobt sein.