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Schweinepest-Verbotszone an der Neiße ausgedehnt

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Noch keine Schweinepest-Entwarnung im Landkreis Görlitz. Die Verbotszone wird bis an die Landesgrenze ausgedehnt. Damit soll eine weitere Verbreitung des Erregers verhindert werden, teilte heute das Sozialministerium mit. Damit werde auf neue Funde auf beiden Seiten der Neiße reagiert. Die Bekämpfung der Tiersuche sei noch ein langer Weg, so Ministerin Barbara Klepsch.   

Geschätzt wird, dass im gefährdeten Gebiet noch rund  1.200 Wildschweine leben. Für den Abschuss erhalten Jäger eine Prämie von 150 Euro pro Tier.

Aktuell gibt es 15 bestätigte Fälle. Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, sie kann aber verheerende wirtschaftliche Folgen für die Landwirte haben.