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Sechs Schulen in Sachsen coronabedingt geschlossen
Die steigende Zahl von Corona-Infektionen macht sich zunehmend an den Schulen in Sachsen bemerkbar. So mussten am Montag vom 9. bis zum 14. November sechs öffentliche Schulen coronabedingt schließen. Das teilte das Kultusministerium mit. Betroffen waren demnach drei Grundschulen, zwei Oberschulen sowie eine Förderschule.
In der vergangenen Woche gab es demnach an den 1374 öffentlichen Schulen insgesamt 362 Corona-Infektionen. Unter Lehrerinnen und Lehrern wurden 110 Infektionen nachgewiesen, bei den Schülern waren es 252. In der Woche zuvor waren es noch rund 200 Corona-Fälle. Mehr als 6500 Mädchen und Jungen mussten in der vergangenen Woche in häuslicher Quarantäne lernen. Gut 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler konnten dennoch ihre Schule besuchen, hieß es.
Der Sächsische Lehrerverband sprach sich dafür aus, die Schulen auch in der zweiten Welle der Corona-Pandemie geöffnet zu lassen. Je nach Infektionsgeschehen sollten sowohl ein Normalbetrieb mit Unterricht nach regulärem Stundenplan als auch ein eingeschränkter Regelbetrieb mit Klassen- und Gruppentrennung möglich sein. „Flächendeckende Einschränkungen des Schulbetriebs sind nicht für jede konkrete Situation vor Ort passgenau“, so Verbandsvorsitzender Jens Weichelt. Der Einzugsbereich der Schule sollte ausschlaggebend sein, nicht landesweite Vorgaben, hieß es.
Das Kultusministerium kündigte unterdessen an, künftig die aktuellen Corona-Zahlen für den Schulbetrieb täglich statt wie bisher wöchentlich zu veröffentlichen.
