Seit 2006: 60 neue Bergbaupojekte im Erzgebirge genehmigt
Der weltweit gestiegene Bedarf an Rohstoffen hat auch einen neuen Ansturm auf Lagerstätten im Erzgebirge ausgelöst. Seit 2006 wurden beim Sächsischen Oberbergamt in Freiberg 60 Vorhaben auf Erkundung, Errichtung und Betrieb neuer Bergwerke im Bereich Erz und Spat genehmigt genehmigt. Zur Zeit gibt es 16 genehmigte Erkundungen, drei weit fortgeschrittene Projekte und ein aktives Bergwerk.
Ein Sprecher des Oberbergamtes sagte uns, für ihn sei das das vierte Berggeschrey seit den ersten Silberfunden im 12. Jahrhundert. Als Berggeschrey wird hier im Erzgebirge - ähnlich dem Goldrausch in Amerika - der Ansturm auf Bodenschätze bezeichnet.
Das erste und derzeit einzige Untertagebergwerk in Sachsen seit 1992 ist die Grube Niederschlag bei Oberwiesenthal. Das erste und derzeit einzige Untertagebergwerk in Sachsen seit 1992 ist die Grube Niederschlag nahe Oberwiesenthal. Dort wird Fluss- und Schwerspat abgebaut. Ein weiteres entsteht aktuell in Pöhla.