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Sicherheitslücke - zahlreiche Webseiten in Sachsen abgeschaltet

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Eine weltweit aufgetretene, kritische Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP hält derzeit Behörden, Städte und Unternehmen in Atem. Durch die Schwachstelle können Angreifer aus der Ferne Schadcode ausführen und betroffene Server komplett übernehmen.

In Sachsen reagierten bereits zahlreiche Kommunen und öffentliche Einrichtungen präventiv: Unter anderem wurden die offiziellen Internetauftritte der Städte Plauen, Freiberg, Oelsnitz und Dresden vorübergehend vom Netz genommen, um Cyberangriffe zu verhindern. Dadurch sind auch Online-Dienstleistungen wie digitale Anträge auf Wohngeld vorerst eingeschränkt. Auch Universitäten wie die TU Freiberg und die TU Chemnitz schränkten ihre Onlinedienste vorsorglich ein.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft das Risiko mit der Warnstufe „3/Orange“ als außerordentlich hoch ein und empfiehlt Serverbetreibern die unverzügliche Installation bereitgestellter Sicherheitsupdates oder das vorübergehende Trennen der Systeme vom Internet. Für Endanwender und normale Webseitennutzer besteht auf ihren Geräten zwar kein direkter Handlungsbedarf, sie müssen jedoch mit zeitweisen Ausfällen von Onlinediensten rechnen.