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Silvesterbilanz - Gesprengte Telefonzellen und Vandalismus

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Polizei und Rettungs­kräfte hatten über Silvester viel Arbeit im Erzge­birge. Abfall- und Kleider-Container brannten, Brief­kästen und Telefon­zellen wurden mit Böllern gesprengt. Die Geldkas­sette eines Münzte­le­fons in Johan­ge­or­gen­stadt zum Beispiel blieb intakt, aber der Schaden beträgt mehrere tausend Euro. Ein Feuer­werks­körper setzte in Lößnitz einen Polo in Brand - Schaden hier: knapp 2.500 Euro. In Aue hinter­ließen Randa­lierer am Postplatz eine Spur der Verwüs­tung. Sie zerstörten auch die Schau­fenster einer Bäckerei und eines Modege­schäfts ein. In Crotten­dorf schlugen Unbekannte die Keller­fenster der Schule ein und warfen China­böller ins Gebäude. In Annaberg-Buchholz gab es einen handfesten Streit zwischen sechs betrun­kenen Männern, ein 26-Jähriger wurde ärztlich versorgt. Ohne Knaller ins Neue Jahr starten musste ein 18-Jähriger in Thalheim. Bei einer Kontrolle stellte die Poizei über 60 verbo­tene Böller sicher. Der junge Mann bekam eine Anzeige.