Situation auf den Intensivstationen im Erzgebirgskreis weiter angespannt

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Die Situation auf den Intensivstationen im Erzgebirgskreis ist weiter angespannt. Von den über 90 Betten im Kreis ist weit über die Hälfte mit Corona-Patienten belegt. Lediglich drei Betten im gesamten Landkreis sind frei.

Die Krankenhäuser haben bereits zusätzliche Kapazitäten geschaffen, sagte Marcel Koch, der Geschäftsführer der Erzgebirgskliniken. Patienten werden intern im Kreis und inzwischen auch in andere Krankenhäuser außerhalb des Erzgebirges verlegt. Der Regelbetrieb sei inzwischen eingeschränkt, so Koch.

Planbare Eingriffe, die eine Intensivbetreuung nach sich ziehen, werden verschoben, wenn es medizinisch vertretbar ist. Der Notfallbetrieb und kritische medizinische Fälle können aber noch versorgt werden.