Sohn gesteht Mord an seiner Mutter
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Im Mordprozess vor dem Zwickauer Landgericht hat der Angeklagte am Donnerstagvormittag gestanden, seine Mutter mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Zum genauen Tathergang im vergangenen August machte der 31-Jährige zum Prozessauftakt widersprüchliche Angaben. Laut Anklageschrift packte der Mann seine Mutter in deren Wohnung unvermittelt von hinten und stach ihr siebenmal in den Hals. Im Anschluss rief er die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. Nach Angaben von Zeugen soll er nach der Tat auffallend ruhig und emotionslos gewesen sein. Der Angeklagte sagte aus, sein Verhältnis zur Mutter sei damals schon lange schwierig gewesen.