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SPD-Landesparteitag wählt Parteispitze neu

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Ohne große Änderungen bei den Kandi­daten will die sächsi­sche SPD am Wochen­ende in Chemnitz die Partei­spitze neu wählen und ihr Profil für den Bundes­tags­wahl­kampf schärfen. Als Vorsit­zender tritt erneut der amtie­rende Partei­chef Martin Dulig (siehe Foto) an, ebenso General­se­kre­tärin Daniele Kolbe. Einzige Neuerung: Petra Köpping wird nach zehn Jahren das Amt der stell­ver­tre­tenden Vorsit­zenden abgeben. Für sie soll der Markklee­berger Oberbür­ger­meister Karsten Schütze nachrü­cken.„Der neuge­wählte Landes­vor­stand wird die sächsi­sche SPD in die Bundes­tags­wahl führen und die program­ma­ti­schen Linien der SPD-Politik weiter­ent­wi­ckeln“, sagte Kolbe am Mittwoch. „Wir arbeiten weiter an deutli­chen Verbes­se­rungen und nötigen Kurswech­seln, um Sachsen für die Menschen lebens­werter und sicherer zu machen – sei es im Schul­be­reich, bei der Perso­nal­aus­stat­tung von Justiz und Polizei, beim Einsatz für faire Löhne oder mehr Unter­stüt­zung für engagierte Bürge­rinnen und Bürger.“Dazu liegt den Abgeord­neten der Leitan­trag „Starke demokra­ti­sche Bürger­ge­sell­schaft und ein handlungs­fä­higer Staat in Sachsen“ des Vorstandes vor. Diese Handlungs­fä­hig­keit sei an vielen Stellen in Gefahr, sagte Frakti­ons­chef Dirk Panter, unter dessen Feder­füh­rung der Antrag erarbeitet wurde. „Sachsen ist zu lange auf Verschleiß gefahren.“ Es mache unzufrieden, wenn jedes Jahr Überschüsse erzielt, staat­liche Leistungen aber nicht erfüllt würden. (DPA)