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Spektakulärer Unfall auf der A4: Mutmaßlicher Autodieb flüchtet nach Überschlag

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Ein Verkehrsunfall hat auf der A4 bei Bautzen am Freitagabend zu einer stundenlangen Vollsperrung und einer großangelegten Fahndung der Polizei geführt. 

Gegen 20:00 Uhr verlor der Fahrer eines Renault Alaskan mit Anhänger aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann. Zwischen den Anschlussstellen Salzenforst und Bautzen-West geriet das Gespann ins Schleudern. In der Folge kippte der Anhänger um und riss sich vom Zugfahrzeug los, welches anschließend mit der rechten Schutzplanke kollidierte.

Ein aufgeladener Hyundai Genesis wurde bei dem Vorfall vom Anhänger geschleudert und blieb kopfüber auf dem Dach liegen. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf rund 91.000 Euro geschätzt.

Fahrer flüchtet zu Fuß – Großfahndung verläuft ergebnislos

Wie Augenzeugen berichteten, stieg der Fahrer des Renaults unmittelbar nach dem Zusammenstoß aus und flüchtete über die Schutzplanke ins angrenzende Gelände. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, bei der unter anderem ein Hubschrauber sowie ein Fährtenhund eingesetzt wurden. Der Flüchtige konnte bisher jedoch nicht aufgespürt werden.

Fahrzeuggespann kurz zuvor in Dresden gestohlen

Bei den weiteren Ermittlungen vor Ort kam heraus, dass das gesamte Gespann nebst Ladung erst etwa eine Stunde vor dem Unfall gegen 19:00 Uhr von einem Firmengelände im Raum Dresden entwendet worden war. Die Polizeidirektion Dresden hat die entsprechenden Ermittlungen wegen Diebstahls und Unfallflucht übernommen.

Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die A 4 in Fahrtrichtung Görlitz für knapp vier Stunden voll gesperrt. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort.